Possendorfs neue Hoffnungsträger

Zum 49. Mal wurden am 1. Adventswochenende in der Possendorfer Schulturnhalle die Weihnachtspokalsieger gesucht. Mit insgesamt 84 Turnerinnen und Turnern aus 14 Vereinen konnten die Veranstalter einen neuen Teilnahmerekord verbuchen. Zudem war der Wettkampf aus Possendorfer Sicht auch noch recht erfolgreich.

In der Leistungsklasse 3 der Männer zeigte Benjamin Kintopp, dass er zu den großen Hoffnungen des Vereins zählt. Nach der verletzungsbedingten Absage von Seriensieger Swen Dittrich sprang der 22-jährige sozusagen in die Bresche und holte sich den Pokalsieg in der Leistungsklasse 3 der Männer. Innerhalb der letzten beiden Jahre hat der ehemalige Palucca-Schüler mit großem Trainingsfleiß Element um Element neu erlernt und nun die Früchte seiner Arbeit geerntet. Im neuen Jahr will der Student dann den nächsten Schritt machen und eine Leistungsklasse höher turnen. Das Siegerpodest komplettierten in dieser Leistungsklasse Karsten Stiebeling vom SV Felsenkeller Dresden als Zweiter und Martin Meißner vom SV Wesenitztal als Dritter. Knapp dahinter rangierten die beiden Possendorfer Alexander Klingner (4.) und Julien Wehner (5.).

In der Leistungsklasse 2 bekamen die Zuschauer, unter denen sich auch viele ehemalig Turnerinnen und Turner der Region befanden, von den Aktiven zahlreiche Schwierigkeiten geboten. Titelverteidiger Jakob Bochmann vom SV Felsenkeller Dresden wiederholte hier mit ordentlichem Vorsprung seinen Erfolg von 2017. Auf Platz zwei kam mit Sascha Gebhardt der nächste Possendorfer Hoffnungsträger. Auch er zeigte einen fehlerfreien Vortrag mit sehr guter technischer Ausführung. Lediglich in puncto Schwierigkeit muss der erst 16-Jährige Schüler gegenüber dem 13 Jahre älteren Felsenkeller-Turner in Zukunft noch eine Schippe drauflegen. Auf Platz drei kam hier Bochmanns Teamkollege Fabian Klause. Empor Turner André Pollender wurde hinter Martin Krebs (USV TU Dresden) und Tobias Krebs (SV Pesterwitz) Sechster.

Bei den Frauen verpassten die Turnerinnnen der SG Empor einen weiteren Pokalsieg ganz knapp. In der Leistungsklasse 3 hatten Meike Schott (2.) und Anna Sophie Richter (3.) nach einem sehr spannenden Wettkampf nur 0,20 bzw. 0,40 Punkte Rückstand auf die Siegerin Lara Paddags vom SV Felsenkeller Dresden. Für die beiden Possendorfer Talente steht im nächsten Jahr ebenfalls der Wechsel in die nächsthöhere Leistungsklasse an.
Ein weiteres starkes Ergebnis erzielte Katharina Schmellenkamp als Dritte in der Leistungsklasse 4. Der Sieg ging hier an Franziska Mädler (SV Felsenkeller Dresden), Zweite wurde Cecile Walther (SV Pesterwitz). Berit Hering komplettierte als Fünfte das gute Abschneiden der Gastgeberinnen.

In der höchsten Leistungsklasse, der LK 2, gab es wie auch schon bei den Männern spektakuläre Übungen zu sehen. Besonders die ehemalige Bundesligaturnerin Stefanie Hamann vom VSG Pirna sorgte u. a. mit Riesenfelgen am Stufenbarren oder Salto rückwärts am Balken für großes Staunen. Hamann siegte am Ende vor Julia Leubert und Vorjahressiegerin Adriana Knaak (beide SV Wesenitztal), die dieses Mal am Balken durch mehrere Stürze alle Siegchancen vergab.

Ergebnisse der Possendorfer
Frauen LK 3: 2. Meike Schott, 3. Anna Sophie Richter, 10. Lilly Mischke, 15. Leonie Schilde, LK 4: 3. Katharina Schmellenkamp, 5. Berit Wehner, 10. Sophia Bernhardt

Männer LK 2: 2. Sascha Gebhardt, 6. André Pollender, LK 3: 1. Benjamin Kintopp, 4. Alexander Klingner, 5. Julien Wehner, 8. Henry Schulze, 16. Robin Mättig, 17. Vincent Drechsel, 23. Christian Zimmermann, 24. Tom Renner, 28. Philipp Meutzner, 29. Louis Meller, 32. Per Heinemann, 33. Julian Klein, 34. Viktor Fink, 35. Niels Krötzsch

Protokoll Erwachsene

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