Jahrelanger Fleiß zahlt sich aus

29.04.2018
Für die Possendorfer Turnerinnen und Turner gab es bei der Sachsenmeisterschaft in Chemnitz Grund zur Freude. Mit zwei Landesmeistertiteln kehrte man vom wichtigsten Wettkampf des Jahres zurück.

Meike Schott holte sich in der Leistungsklasse 3 der Altersklasse 16/17 ihren ersten Landesmeistertitel und sorgte dabei für einen der größten Erfolge des weiblichen Turnnachwuchses in Possendorf seit der politischen Wende. Lange hatte die Schülerin des Freitaler Weißeritzgymnasiums darauf hin trainiert, in den letzten drei Jahren stets konstant gute Leistungen abgeliefert, doch der ganz große Wurf war noch nicht gelungen. In Chemnitz passte nun endlich alles und der jahrelange Fleiß zahlte sich aus. Während sich die Konkurrenz fast durchweg Fehler leistete, blieb die noch 15-Jährige fehlerlos und turnte ihre Übungen ausdrucksstark und sauber bis zum Ende. Vereinskollegin Anna Sophie Richter war ebenfalls mit einigen Erwartungen in den Wettkampf gestartet, erwischte aber leider nicht ihren besten Tag und landete am Ende auf Platz 16.

Die zweite Goldmedaille holte sich Sascha Gebhardt in der LK 2 der Altersklasse 16/17, er wiederholte dabei seinen Sieg aus dem Vorjahr. Nach einem Sturz am Startgerät Pauschenpferd kämpfte er sich eindrucksvoll in den Wettkampf zurück und ließ besonders am Reck und am Boden seine Klasse aufblitzen. Am Ende hatte er über fünf Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz. Noch vor einigen Wochen hatte es nicht nach so einer Leistung ausgesehen, wegen eines Unterarmbruchs musste er im Winter mehrere Wochen pausieren und hatte dadurch großen Trainingsrückstand.

Einen Vizetitel erturnte sich Benjamin Kintopp. Nach sehr gutem Wettkampf reichte es für ihn zur Silbermedaillein der LK 3 der 18- bis 29-Jährigen Männer. Der heute 22-jährige Student hatte bis zu seinem elften Lebensjahr bis 2005 bereits in Possendorf geturnt und trainiert nun seit einem reichlichen Jahr wieder bei seinem Heimatverein – unter anderem auch beim ehemaligen Bürgermeister Christian Zeibig. Henry Schulze und Alexander Klingner kamen in der gleichen Klasse auf die Plätze neun und elf.
Ein weiterer schöner Erfolg war die Bronzemedaille von Erik Ehnert bei den Zwölf- bis Dreizehnjährigen. Durch sehr sauber vorgetragene Übungen reichte es für ihn nach den Rängen zehn und sechs in den Vorjahren nun endlich für eine Medaille. Für Emil Richter hingen in der Altersklasse 10/11 hingegen die Trauben noch etwas zu hoch – er schaffte hier Platz zehn. Louis Meller erkämpfte sich in der LK 4 der Altersklasse 14/15 noch einen guten vierten Platz. Per Heinemann, Julian Klein und Viktor Fink belegten hier die Ränge elf bis dreizehn. In der LK 3 der Altersklasse 16/17 wurden Vincent Drechsel und Tom Renner schließlich noch Siebenter und Neunter.

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